Schieler

 Rotling im bestimmten Anbaugebiet Sachsen Der Rotling, der nur im Anbaugebiet Sachsen Schieler heißt, wird traditionell aus weißen und roten Trauben von Reben bereitet, die im Weinberg im gemischten Satz stehen. Ansonsten gelten die Bestimmungen wie für einen normalen Rotling. Die Bezeichnung Schieler kommt recht sicher ebenso wie der württembergische Schiller von der ins Rötliche schillernden Farbe des Weines, schließlich ist schillern eine frühneuhochdeutsche Intensivbildung zu schielen, wie jedenfalls der Duden weiß. Andere Quellen (u. a. Wikipedia) bieten (zusätzlich) die eher unwahrscheinliche Variante mit dem sächsischen (Fürsten-)Schüler an, der sich, weil er eben ein Schüler war, nur diesen relativ einfachen und daher preiswerten Wein leisten konnte. Dass aus Schüler im Sächsischen schnell Schieler werden kann, ist gleichwohl gut vorstellbar ... PB20140603

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