Schädlinge

 Tierarten, die durch ihre natürliche Lebensweise wirtschaftlichen Schaden meist an Nutzpflanzen bewirken Der Begriff Schädling taucht in der deutschen Sprache vermutlich erstmals im Zusammenhang mit dem Auftreten der Reblaus in Deutschland im späten 19. Jahrhundert auf. Seither werden auch andere Tiere, hauptsächlich Insekten, aber auch Schnecken, Säugetiere und Vögel als Schädlinge bezeichnet, wenn sie aus der Sicht des Menschen größeren (wirtschaftlichen) Schaden, hauptsächlich durch Fraß oder Fortpflanzung anrichten. Andere Organismen wie Pilze, Bakterien oder Viren gelten hingegen als Erreger, weil sie Krankheiten an den Pflanzen auslösen. Manchmal ist die Trennlinie zwischen Nützlingen (siehe dort) und Schädlingen recht unscharf, wie z. B. beim Ohrwurm (siehe dort). Dieser wird einerseits als Nützling angesehen, weil er Raupen und Blattläuse vertilgt, andererseits als Schädling, wenn er, in großer Zahl auftretend, z. B. Fäulniserreger überträgt. Details zu einzelnen als Schädlinge bezeichneten Tieren finden sich unter ihrem jeweiligen (Trivial-)Namen in diesem Glossar, z. B. unter Reblaus, Heu- bzw. Sauerwurm, Rebstichler, Rote Spinne u. v. a.PB20140601 

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