Rieslaner

 Weiße deutsche Rebsorte Die im Jahr 1921 in Veitshöchheim von August Ziegler aus (Silvaner x Riesling) gezüchtete weiße Sorte wurde 1957 in die Sortenliste eingetragen. Rieslaner konnte sich aber trotz manchmal hoher Qualität, bisweilen ausgestattet mit angenehmen, teils exotischen Fruchtaromen vor allem im oberen Prädikatsbereich, nicht durchsetzen, was vor allem mit der recht hohen Säure der Weine, aber auch mit einer recht hohen Anfälligkeit gegenüber einigen Rebkrankheiten zusammenhängen mag. Außer in Franken und in der Pfalz (je rund 40 Hektar), wo man Rieslaner manchmal als Sektgrundwein verwendet, gibt es keine nennenswerten Bestände in Deutschland. PB20140210

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