Rebsortenwein

 Wein ohne g.g.A. oder g.U. bei gleichzeitiger Angabe einer oder mehrerer Rebsorten Der Begriff Rebsortenwein war in Deutschland bis 2009 eher dem Umfeld von Marketing und Werbung zuzuordnen und diente dazu, Weine über den Namen der Rebsorte zu vermarkten. Dabei galt (und gilt) natürlich die gesetzliche Regelung für die Nennung von Rebsortennamen auf dem Etikett auf die sich der Begriff auch stützt; wenn dort nur ein Rebsortenname aufgeführt wird, gilt der Wein als sortenrein - er muss die Sorte zu mindestens 85 % enthalten. Allerdings hat der Begriff Rebsortenwein seit der EU-Weinrechtsreform 2009 noch einmal eine völlig neue Bedeutung erhalten: Rebsortenweine sind demnach Weine ohne geschützte Ursprungsbezeichnung oder ohne geschützte geografische Angabe, die mit der Angabe einer oder mehrerer Keltertraubensorten vermarktet werden. PB20140215

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