Rebhuhn

 In Europa gefährdete Vogelart Dass das Rebhuhn hier überhaupt auftaucht, verdankt es ausschließlich seinem Namen, der bei Unkundigen immer wieder zu Irrtümern führt. Die Vögel heißen so, weil sie ein charakteristisches Geräusch machen, nämlich „Repp Repp“. Das Rebhuhn-Geräusch „Repp“ hat sich – belegt bereits im Althochdeutschen – im Lauf der Jahrhunderte durch Lautverschiebung im Zusammenspiel mit dem „Huhn“ in „Reb“ verwandelt, weshalb die bei uns inzwischen bedrohte Tierart nun schon lange Rebhuhn heißt – oder Perdix perdix, wie Carl von Linné es einst angelehnt an die griechische Mythologie genannt hat. Mit Reben haben die seltenen Vögel also wenig bis gar nichts am Hut. Die immer wieder geäußerte Meinung, Rebhühner würden sich in Ermangelung ihres ureigensten Futters - nämlich Insekten und Larven für das Wachstum der Küken, kleine Pflanzen, Samen und Getreidekörner für die Alten - an Reben schadlos halten, ist angesichts der geringen Anzahl von Individuen, die hin und wieder einmal eine Beere klauen, irrelevant. PB20140214 

Zurück