Phytohormone

 Pflanzeneigene Botenstoffe zur Regulierung von Wachstum und Entwicklung  Phytohormone sind chemisch sehr unterschiedlich aufgebaut, weshalb man sie gruppenweise nach ihrer Wirkung in Wachstum fördernde bzw. auslösende Verbindungen einteilt (Auxine, Cytokinine und Gibberelline) und solche, die auf das Wachstum hemmend wirken (Abscisinsäure und Ethylen). Die Stoffe regulieren damit von der Wurzelausprägung bis zur Apikaldominanz einschließlich der Festlegung der Ruhezeiten und Alterung alle Vorgänge in der Pflanze und zwar meist im Wechsel- und/oder Zusammenspiel. Auxine sind wesentlich für die Zellstreckung verantwortlich, verzögern den Blattabwurf, beeinflussen bzw. erzeugen die Apikaldominanz und steuern die Zellteilung und Zellausdifferenzierung gemeinsam mit Cytokininen. Gibberelline haben einen Einfluss auf Wachstum und Fruchtbildung. Das als hemmend beschriebene Phytohormon Abscisinsäure reguliert im Wechselspiel mit den fördernden Hormonen hauptsächlich Reife- und Alterungsprozesse und Ruhephasen; das Hormon wird außerdem bei Stresszuständen wie Hitze, Kälte oder Trockenheit gebildet, um die Pflanze auf diese Situation einzustellen. Ethylen steuert u. a. den Alterungsprozess (Seneszenz), die Blütenbildung und die Fruchtreife. PB20131223

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