Photosynthese

  Kohlenstoff-Assimilation in grünen Teilen der Pflanzen Die Photosynthese (oft auch mit F geschrieben) ist eine auf Kohlenstoff ausgerichtete Form der Umwandlung von Stoffen aus der Umwelt in solche, die der umwandelnde Organismus (Pflanze) braucht und sich deshalb zu eigen macht. Dabei synthetisiert eine Pflanze als wesentliche Produkte Kohlehydrate aus Licht (Energieeinsatz), Wasser und Kohlendioxid mit Chlorophyll (Blattgrün) als Katalysator. Durch den Einsatz der Energie des Lichtes erhält die Pflanze aus den energiearmen Stoffen Wasser und Kohlendioxid als Gewinn die energiereicheren Kohlehydrate wie Glucose, Fructose u. a. Der tatsächlich sehr komplexe Vorgang kann hier nur grob vereinfacht in drei Schritten dargestellt werden: 1. Aufnahme von elektromagnetischer Energie in Form von Licht über die Blattoberseite unter Beteiligung von Chlorophyll aus der Blattzelle; dazu strömt Kohlendioxyd (CO2) aus der Luft durch kleine Öffnungen der Blattunterseite ins Blattinnere und wird dort ebenfalls vom Chlorophyll aufgenommen; 2. Die Energie aus dem Sonnenlicht wird durch Elektronenübertragung in chemische Energie umgewandelt, um das CO2 zu binden. 3. Wasser aus der beteiligten Blattzelle wird mit dem gebundenen CO2 zu Stärke (Kohlehydrate) synthetisiert, übrig bleibt Sauerstoff und erneut Wasser. Beide Abfallprodukte treten aus der Blattunterseite i. d. R. gasförmig wieder aus. Die Stärke wird weiter zu verschiedenen Stoffen wie Zucker und Zellulose umgebaut und u. a. in die Beeren zur Speicherung weitertransportiert.PB20131120 

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