oenologische verfahren

 Verfahren und Stoffe, die im Zuge der Weinbereitung zum Einsatz kommen Oenologische Verfahren sind Methoden, die in der modernen Kellerwirtschaft zur Behandlung von Most, Wein u. a. teils unter Zuhilfenahme bestimmter Stoffe eingesetzt werden, beispielweise zur Klärung, Filtration, Stabilisierung, Entsäuerung und vieles mehr. Welche Methoden und Stoffe eingesetzt werden dürfen, regelt die Verordnung (EG) Nr. 1622/2000 der Kommission vom 24. Juli 2000 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 über die gemeinsame Marktorganisation für Wein und zur Einführung eines Gemeinschaftskodex der önologischen Verfahren und Behandlungen, wobei in den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU zusätzliche, bzw. davon abweichende Regelungen gelten können. Es wurde eine Einteilung in verschiedene Bereiche nach Art der Erzeugnisse vorgenommen (z. B. Traubenmost, Jungwein, Wein etc.), jeweils mit unterschiedlichen Angaben für die Grenzwerte und die Verwendung bestimmter zu oenologischen Zwecken zugelassener Stoffe. Wegen der Fülle der vorliegenden Informationen wird an dieser Stelle ausnahmsweise auf einen Link verwiesen, der zur o. g. EU-Verordnung führt:  http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32000R1622&from=DE  PB20150428  

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