Octenol

 Höherer Alkohol mit muffig-pilzigem Geruch Pilze produzieren Octenol, um sich gegen den Befall von Aspergillus- und Penicillium-Arten zu schützen, ansonsten kommt der Stoff noch in allerlei Lebensmitteln natürlich vor wie z. B. in der Kartoffel oder in manchen Apfelsorten, im Wein macht er sich aber eher unangenehm bemerkbar. Dann stammt das Octenol nämlich aus Trauben, die deutlich mit Botrytis infiziert sind, es entsteht dort als Stoffwechselprodukt diverser Schimmelpilze. Bisweilen sorgt Octenol mit seiner muffigen Art für Verwechslungen mit dem ebenfalls hochgradig muffigen TCA, das für den so genannten Korkton verantwortlich ist. PB20131103

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