Obergrenzen

 (Gesetzlich) festgelegte Höchstwerte, die im Rahmen des Weinbaus und der Weinbereitung nicht überschritten werden dürfen Im Zug der Entstehung eines Weins, vom Anbau bis zur Abfüllung, gibt es eine Reihe von Grenzen, die in Form von (EU-)gesetzlich festgelegten, teils empfohlenen Werten unter Berücksichtigung von Karenzen nicht unter- bzw. überschritten werden dürfen. Das Stichwort Obergrenzen umfasst im Rahmen des Weinbaus im Wesentlichen die Bereiche Düngergaben (teils nur Empfehlungen), Pflanzenschutzmittel (nach Wirkstoff und Jahreszeit), Ertragsmengen (nach Region und Rebsorte) u. a. Bei der Weinbereitung liegt das Hauptaugenmerk auf der Ausbeute (Liter Most aus Kilogramm Trauben), Verbessern (Anreicherungsgrenzen nach Weinbauzone), Säuern/Entsäuern (Grenzen nach Weinbauzone), Weinbehandlungsmitteln (teils nach Herstellerangaben) und analytischen Werten z. B. für Schwefel, Ascorbinsäure, flüchtige Säure u. a., aber auch auf Verschnittregeln, wo es nach dem Bezeichnungsrecht um bestimmte Höchstanteile bezüglich Rebsorten, Herkunft oder Jahrgang geht. Grundsätzlich müssen auch die Obergrenzen in Bezug auf all jene Rückstände (z. B. aus Behandlungsmitteln) oder Inhaltsstoffe eingehalten werden, wie sie für den Bereich von Lebensmitteln überhaupt gültig sind (Verkehrsfähigkeit, Gesundheitsgefährdung, ADI-Werte).  PB20131103

Zurück