Notzapfen

 Beim Rebschnitt die Reserve (Ersatzholz) aus einjährigem Holz mit (je) ein bis zwei AugenDer Not- bzw. Reservezapfen, entlang des Rheins auch Knot genannt, ist eine Art Sicherheitsreserve für alle Fälle, z. B. wenn durch Frost oder mechanische Einwirkung die eigentlich zum Ausbilden der Sommertriebe angeschnittenen Ruten beschädigt werden oder eine Stockverjüngung vorgenommen werden muss, weil der Stamm im Lauf der Zeit durch den Anschnitt zu hoch geworden ist. Der Zapfen steht meist einzeln möglichst weit oben am Stamm, wo er als Wasserschoss einem schlafenden Auge entwächst oder - wenn es keine Wasserschosse gibt - auch weiter oben zwischen den verbliebenen Ruten unmittelbar am Kopf des Stammes, wo einjähriges Holz als Zapfen geschnitten wird; dort ist er allerdings für den reinen Neuaufbau des Stockes weniger geeignet.PB20131027 

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