Neuzüchtung

 Rebzüchtungen, die seit etwa 150 Jahren gezielt durchgeführt und zugelassen wurden Als Neuzüchtung gelten alle seit etwa 1860 erfolgreich durchgeführten reinen Kreuzungen zweier Sorten zu einer neuen Sorte. Die neue Sorte muss zugelassen und ins Sortenregister eingetragen werden. Sortenschutz (zunächst für 25 Jahre) erhält eine Neuzüchtung laut Sortenschutzgesetz, wenn sie die folgenden Kriterien erfüllt: Neuheit, Homogenität, Beständigkeit, Unterscheidbarkeit und ein Namen, der eintragungsfähig ist. Die Schreibweise folgt bei Kreuzungen der sogenannten Kreuzungsrichtung: (Muttersorte x Vatersorte), bei der Scheurebe z. B., die 1916 von Dr. Scheu gezüchtet wurde, ist das (Riesling x Bukett-Rebe). Demgegenüber stehen Rebsorten, die durch (Klon-)Selektion oder aus Sämlingen entstehen, Spontankreuzungen, die sich ohne Zutun des Menschen (eben spontan) im Weinberg auf natürlichem Weg abspielen, Sorten, die durch (natürliche) Mutation entstehen und solche, die durch Genmanipulation veränderte Eigenschaften erhalten. PB20131014

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