Natrium

 Alkalimetall (Na), gehört zu den Mineralstoffen In Wein ist das auf der Erde sehr häufig vorkommende Natrium (engl. Sodium) je nach Weintyp mit einem Gehalt von etwa 2 bis 100 Miligramm pro Liter vertreten, manchmal auch mehr, als Richtwert gibt die OIV (Organisation internationale de la vigne et du vin) 80 mg an. Natrium wird zusammen mit anderen Mineralstoffen von der Rebe aus dem Boden aufgenommen, ohne dass es in irgendeiner Form von der Pflanze benötigt würde. Zusammen mit Chlor ergibt Natrium das bekannte Kochsalz (NaCl). Dem Natriumgehalt eines Weines wird vor allem in amerikanischen Medien größere Aufmerksamkeit gewidmet, was aus medizinischer Sicht besonders im Zusammenhang mit einer salzarmen Ernährung zu sehen ist. Beim Thema Eiweißstabilität spielt Natrium eine besondere Rolle für die Auswahl verschiedener Bentonite. So schreibt man den hoch quellfähigen Na-haltigen Misch-Bentoniten eine höhere Wirksamkeit zu als reinen Calcium-Bentoniten, dafür produzieren jene deutlich mehr Trub, was auch der Grund dafür ist, dass reine Na-Bentonite vom Markt verschwunden sind. Der Natriumgehalt des behandelten Weins steigt bei Verwendung eines Na-Misch-Bentonits minimal an, ist sensorisch aber unwirksam. PB20131018

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