holzig

 Weingeschmack durch große, nicht weingrün gemachte Holzfässer Als holzig bezeichnet man einen Wein, der in neuen Fässern einen eher unangenehmen Holzgeschmack aufgenommen hat. Dies passiert, wenn der Kellermeister es versäumt, diese ausreichend vor dem Erstgebrauch zu wässern und sich danach durch Abschmecken einer weiteren Wasserfüllung vom Erfolg der Aktion zu überzeugen. Meist kommt, bei Weißweinen gut zu erkennen, noch eine leicht gelblich-bräunliche Färbung durch die extrahierten Gerbstoffe hinzu. Das Weingrünmachen von Fässern sollte Standard sein, der Holzgeschmack kommt aber dennoch immer wieder vor. Nicht als holzig, sondern als muffig bezeichnet man einen anderen unangenehmen Holzton, der aus alten, schlecht gereinigten Gebinden stammt. Gar nichts zu tun haben diese Fehltöne mit den angenehmen Holztönen, die aus sauberen, gut vorbereiteten Fässern stammen (im Holzfass ausgebaut) und dem Wein eine gewisse Tiefe verleihen können. PB20130611

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