Fränkisch

Alte Zusatzbezeichnung für besonders "edle" Rebsorten Den Zusatz "fränkisch" trägt eine Reihe von Rebsorten im Namen, heute allerdings meist nur noch in alten Synonymen. Die diesbezüglich bekannteste Rebsorte ist der Blaufränkisch, auch Lemberger oder Limberger genannt. In der Regel war das "fränkisch" ein Hinweis auf die Herkunft und die Qualität einer Rebsorte, wobei man das heutige Franken nicht mit dem großen Frankenreich lang vergangener Tage vergleichen darf. Traminer wurde (und wird) bisweilen "Fränkisch" genannt, ein alter Name für Silvaner war "Grünfränkisch". Gutedel (Chasselas) hieß einmal Großfränkisch. Auch der Spätburgunder zählte zu den fränkischen Sorten, wenn auch heute kein gebräuchliches Synonym mehr darauf hindeutet.PB20130519

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