Flüchtige Säuren

Carbonsäuren, die ab einer bestimmten Temperatur aus dem Wein ausdampfenFlüchtige Säuren "verflüchtigen" sich oft schon bei Zimmertemperatur und sind deshalb ungewöhnlich intensiv wahrnehmbar (Kohlensäure zählt hier nicht dazu); manche verdampfen erst im Zuge einer Destillation. Die "Flüchtigen" sind oft verantwortlich für Weinfehler, wobei z. B. die Butter- und die Essigsäure eine bedeutende Rolle spielen. Essigsäure selbst macht sich durch einen unangenehm stechenden Geruch bemerkbar, eine Reihe von Fehltönen wie der Uhuton - bewirkt durch Essigsäureethylester - können den Wein ebenfalls stark beeinträchtigen. Der Gehalt an flüchtiger Säure, gemessen als Essigsäure, ist bei Wein gesetzlich begrenzt: Weißwein und Rosé 1,08 g/l, Rotwein 1,2 g/l, Beerenauslese und Eiswein 1,8 g/l und Trockenbeerenauslese 2,1 g/l. PB20130517

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