Fakultative Angaben

Angaben auf dem Etikett, die zwar nicht grundsätzlich vorgeschrieben, aber gesetzlich geregelt sindEs gibt eine Reihe von fakultativen Angaben, von denen nicht wenige Weinfreunde annehmen, sie gehörten auf jedes Weinetikett wie z. B. der Hinweis auf den Jahrgang oder die Geschmacksrichtung. Tatsächlich ist aber klar geregelt, was in jedem Fall aufs Etikett gehört. Unter dem Stichwort "Etikett" findet sich dann auch eine Auflistung, was obligatorische, fakultative und andere fakultative Angaben sind. Nicht vorgeschrieben, aber gesetzlich geregelt bedeutet: Wenn ein Jahrgang angegeben wird, muss der Wein alle Forderungen erfüllen, die der Gesetzgeber für eine Jahrgangsangabe aufgestellt hat, ebenso ist es mit der Angabe der Geschmacksrichtung (siehe dort). Gleichwohl kann es bei einzelnen Produkten die Vorschrift geben, dass ein Jahrgang ausgewiesen werden muss, z. B. bei Weinen der erweiterten Qualitätsweinstufe "Selection". Hier gibt es auch die Sonderegel, dass die normalerweise nicht vorgeschriebene, aber erlaubte Angabe der Geschmacksrichtung gerade nicht erfolgen darf.Abzugrenzen davon sind die "weiteren fakultativen Angaben", die weder vorgeschrieben noch gesetzlich geregelt sind, aber wahr sein müssen und nicht irreführend. Dazu gehören z. B. beschreibende Hinweise und Empfehlungen.PB20150408 

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