Blindprobe

Probe mit Weinen, über die keine Details genannt werdenBlindproben sind ein probates Mittel, Voreingenommenheit zu vermeiden, die durch die Kenntnis von Details entstehen kann. Bei dieser Art von Proben sind allerdings Abstufungen möglich und auch üblich. So können je nach Aufgabenstellung der Probe zum Beispiel nur die grobe Herkunft, die Rebsorte oder der Jahrgang genannt werden. Eine Blindprobe kann aber auch soweit gehen, dass man im wahrsten Sinn des Wortes blind ist, indem der Wein nämlich zur Verkostung in schwarze Gläser gefüllt wird. Bei der scheinbar schlichten Frage, ob es sich um einen Weißwein oder einen Rotwein handelt, können unter solchen Umständen sogar Experten ins Schleudern kommen, denn das Auge trinkt mehr mit, als man denkt. PB20130324 

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