Befruchtung

Bei Weinblüten: Selbst- oder FremdbefruchtungWeinblüten können je nach Art der Rebsorte entweder eine Selbstbefruchtung durchführen, nämlich dann wenn sie über einhäusige Zwitterblüten verfügen, die sowohl männliche als auch weibliche Organe haben. Oder sie sind auf eine Fremdbefruchtung angewiesen, was bei den meisten Keltersorten jedoch nicht der Fall ist. Bei der Fremdbefruchtung, wie sie bei Wildreben vorkommt, ist nur entweder der männliche oder der weibliche Teil der Blüte ausgeprägt, die Befruchtung findet also von Rebstock zu Rebstock statt.Bei einer Selbstbefruchtung (auch Selbstung) fallen innerhalb der Blüte aus den oben liegenden Staubgefäßen männliche Pollenkörnern, der Blütenstaub, auf den darunter liegenden Fruchtknoten mit den weiblichen Eizellen. Je nach Standort und Sonneneinstrahlung blühen die Gescheine etwa eine Woche lang, in dieser Zeit ist die Verrieselungsgefahr am größten.PB20130502 

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