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Cuvée "R" Sekt Cuvée de Blanc et noirs b.A. brut nature

Hochwertiger Cuvéesekt nach traditioneller Methode
Angenehm trocken, Nüsse, Kirschblüte, vollmundig, spritzig, lang nachhallend

14,95 €*

Inhalt: 0.75 Liter (19,93 €* / 1 Liter)

Sofort verfügbar, Lieferzeit 2-5 Tage

Artikelnummer: 07032
Restsüße (g/l): 0,4
Säure (g/l): 5,9
Alkohol (% Vol): 12,5
Allergene: enthält Sulfite
Kein Verkauf unter 18 Jahren
Der weiße Cuvéesekt, welcher mit traditioneller Flaschengärung hergestellt wurde, vereint die Komplexität des weißen Saftes roter Trauben mit der Spritzigkeit der weißen Rebsorten. Der Duft erinnert an frische Nüsse sowie an leicht zitrische Aromen und Kirschblüte. Im Geschmack sind die 11 Monate Hefelager durch einen cremigen Schmelz zu erkennen. Durch die Traditionelle Flaschengärung ist das Mousseux dieses erstklassigen Sektes ausgeprägt und stabil, sie macht den Sekt zu einem vollmundigen und spritzigen Prickler, der durchaus internationale Größe beweist. Feine Quitte so wie blumige Noten zeichnet diesen Cuvée de blanc et noirs Sekt weiter aus. 
Weinart: Sekt / Perlwein
Geschmack: brut nature
Rebsorte: Cuvée
Gebinde: 0,75 l
Trinktemperatur: 6 bis 8 °C
Verschluss: Kork mit Agraffe
Erzeugerabfüllung: Remstalkellerei eG • D-71384 Weinstadt • Kaiserstraße 13
Qualitätsstufe: Sekt bA
Cuvée
Im Allgemeinen versteht man unter Cuvée einen Wein, der aus mindestens zwei anderen Weinen verschnitten wurde. Dabei sind drei verschiedene Arten von Cuvée möglich: Ein Verschnitt von Weinen verschiedener Herkunft, Jahrgänge oder Rebsorten, was sich gegenseitig aber nicht ausschließt. Die Idee hinter einer Cuvée ist meist eine Verbesserung des Ergebnisses gegenüber den Einzelkomponenten.Der Rebsortenverschnitt ist bei vielen bekannten Weinen deshalb übliche Praxis, bei manchen sogar vorgeschrieben. Auch die berühmten Weine aus Bordeaux sind Cuvées, hauptsächlich aus Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot, jeweils und/oder. Auch in Württemberg gibt es traditionelle Verschnitte von Rebsorten, was dann auch sehr gut sichtbar auf dem Etikett angegeben wird. Am bekanntesten ist der "Trollinger mit Lemberger", der Erstgenannte immer mit dem höheren Anteil.Auch der Verschnitt unterschiedlicher Jahrgänge kann einen Qualitätsvorteil bringen, bestes Beispiel ist Champagner, der in der großen Mehrzahl nicht aus einem einzigen Jahrgang stammt. Zu unterscheiden im Winzer- und Kellereialltag ist davon jedoch das Ziel, ältere, vielleicht auch jahrgangsbedingt nicht ganz so gut gelungene Weine "aufzubrauchen". Jahrgangsangaben sind bei Jahrgangsverschnitten selbstverständlich verboten. Der Verschnitt von Weinen unterschiedlicher Herkunft ist bei einfachen Qualitäten weit verbreitet, jedoch bei Qualitätsweinen stark eingeschränkt, da diese eine konkrete Herkunft (ein Anbaugebiet) vorweisen müssen. Allerdings können hier auch noch 15 % des Weines aus einem anderen Gebiet stammen (ohne dass dies auf dem Etikett erscheint). Diesen Umstand machen sich Weinproduzenten gern zunutze. Zum Beispiel werden zu hell (und/oder zu schmächtig) geratene Rotweine oft mit etwas kräftigeren Weinen aus in dieser Hinsicht bevorzugteren Gegenden aufgebessert - in solchen Fällen spricht man aber nicht von einer Cuvée. Eine wichtige Rolle spielt die Technik des Verschneidens für die Gestaltung von "Weinmarken", bei denen z. B. Jahrgangseinflüsse eine möglichst geringe Auswirkung haben sollen. Auch diese Weine werden meist nicht als Cuvée bezeichnet sondern eben mit einem Markennamen versehen, der die Aufgabe hat, von all dem abzulenken und gleichzeitig eine emotionale Bindung des Käufers mit der Herkunft oder einem Trinkanlass herzustellen.
Besonders gut als Aperitif geeignet, aber auch zu Miesmuscheln in Weißweinsoße und kleinen Speckwürfeln oder den deftigen Moules Frites. Auch zu anderen Meeresfrüchten und feiner Antipasti empfehlenswert.
Traditonelle Flaschengärung
Die traditionelle Flaschengärung beginnt mit der Füllung der zuvor verschnittenen Grundweine auf Flaschen; jede einzelne erhält zur Einleitung der zweiten Gärung eine Tirage (Zuckerlösung mit Hefe) und wird mit einem Kronkorken, der zum Auffangen der Hefereste eine Plastikkapsel (Bidule) enthält, verschlossen. Nach zwei Wochen ist die Gärung abgeschlossen, jedoch bleibt der Schaumwein jetzt mindestens 15 Monate lang auf der Hefe (sur lie), bis die Hefe in den kopfüber stehenden Flaschen in einem Zeitraum von drei Wochen mit immer steilerem Neigungswinkel in einem Rüttelpult (pupitre) vom Rüttler (remueur) langsam abgerüttelt wird (remuage). Das Entfernen der Hefe, das Dégorgement, erfolgt heute mittels Gefrieren des abgerüttelten Hefepfropfes, der nach Öffnen des Kronkorkens vom Überdruck in der Flasche herausgedrückt wird. Bevor die Flasche endgültig mit Korken, Capsule und Agraffe verschlossen wird, erhält der Sekt eine Dosage, die der Einstellung der Süße dient.