Strohwein

 Wein, der aus auf (Stroh-)Matten getrockneten Trauben bereitet wird Die Herstellung von Strohwein ist eine vor allem in Norditalien (auch Passito genannt) und in Österreich (dort auch als Schilfwein bezeichnet), teilweise auch im französischen Jura praktizierte Methode, um durch die Trocknung der Beeren eine gewisse Konzentration der Inhaltsstoffe zu erzielen. Ab 1971 war die Bereitung von Strohweinen in Deutschland untersagt, seit 2009 ist die Methode zwar wieder zugelassen, allerdings darf die Bezeichnung Strohwein nicht verwendet werden, weil dieser Ausdruck den Südtirolern und Österreichern vorbehalten ist. Strohweine sind alkoholreich, oft auch süß. Der bekannteste, teuerste und wahrscheinlich auch beste Strohwein ist der tatsächlich trockene Amarone di Valpolicella, der in der Regel eine Tiefe und Struktur wie kaum ein anderer Rotwein entwickelt (siehe auch unter Passito). PB20140709

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