Schnecken

 Gehören zum Stamm der Weichtiere, im Weinbau nur teilweise als Schädling eingestuft Schnecken richten im Weinbau in der Regel als Nacktschnecken Schäden an jungen Pflanzen oder dem Grün junger Triebe an, auch in der Gassenbegrünung und das besonders nachdem es geregnet hat. Während im ökologischen Weinbau entweder abgesammelt oder mit natürlichen Feinden gearbeitet wird (z. B. Laufenten), ist im konventionellen Weinbau ab einem bestimmten Befallsdruck der Einsatz von entsprechenden Mitteln angesagt. Dabei wird eine Kombination aus vorbeugenden Maßnahmen, also solchen, die die Schnecken daran hindern zu den Pflanzen zu gelangen, und solchen, die sie vergiften (z. B. Metaldehyd oder Methiocarb). Die Weinbergschnecke ist für die Reben übrigens kein großes Thema, weil sie sich hauptsächlich von weichen und auch noch welken Pflanzenteilen ernähren. Die großen Schnecken mit den charakteristisch gedrehten Häusern (Helix) auf dem Rücken stehen unter Artenschutz und kommen nur deshalb oft in Weinbergen vor, weil sie - wie viele Rebsorten auch - kalkhaltige Böden bevorzugen; den Kalk brauchen sie, um ihr Schneckenhaus bauen zu können. PB20140604 

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