samtig

 Bezeichnung für einen weichen, geschmeidig wirkenden (Rot-)Wein Rotweine, die über eine zurückhaltende Gerbstoffstruktur verfügen, werden, wenn noch andere Parameter hinzukommen, oft als samtig oder auch weich bzw. geschmeidig bezeichnet. Samtige Rotweine wirken meist harmonisch, haben eher weniger Säure, allenfalls sanfte Tannine, und sie sind selten knochentrocken. In Württemberg gelten Weine aus den Rebsorten Samtrot oder Acolon als samtig. Bei Weißweinen wie dem Gelben Muskateller, manchmal auch bei Gewürztraminer ist samtig meist noch mit einer gewissen abrundenden Süße verknüpft, auch die Wendung der hat Schmelz geht in die Richtung. PB20140317

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