Sämling

 Junger Rebstock, der aus einem Samen gezogen wurde Entsteht ein Rebstock durch künstliche oder natürliche Befruchtung, also aus einem Samen (Beerenkern), nennt man ihn, solange er noch jung ist, Sämling. Der Sämling entspricht dabei nicht der Rebsorte des Mutterstockes. Diese Tatsache nutzen Züchter, die spezielle Eigenschaften durch Kreuzung verschiedener Rebsorten herausarbeiten wollen. In den Kernen befindet sich eine DNA, die sich aus den Ausgangssorten neu zusammengesetzt hat (Spalterbigkeit). Es braucht Glück und viele Versuche und Rückkreuzungen über etliche Generationen hinweg, um neue Sorten mit den gewünschten Eigenschaften zu erhalten. PB20140508

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