Saar

 Einer von sechs Bereichen des bestimmten Anbaugebietes Mosel Bis zum Jahr 2006 waren die Weinberge am Unterlauf der Saar Teil des Anbaugebietes Mosel-Saar-Ruwer, seit der Umbenennung in Mosel, was wohl der besseren Wiedererkennung vor allem im Ausland dienen sollte, ist Saar nur noch ein Bereich innerhalb des Anbaugebietes. Nicht zu verwechseln mit dem Bereich Saar, sind die rund 120 Hektar Weinberge, die zum Saarland gehören. Diese Lagen, zu einem Gutteil mit Elbling bestockt, bilden innerhalb des Anbaugebietes Mosel den Bereich Moseltor, der sich an der Grenze zu Luxemburg am Oberlauf der Mosel rund um die Gemeinde Perl befindet. Die ca. 800 Hektar Weinberge des Bereiches Saar liegen zum größten Teil entlang des 25 Kilometer langen Unterlaufes der Saar von Serrig über die bekannten Weinorte Staadt, Saarburg, Irsch, Ockfen, Ayl, Biebelhausen, Schoden, Wiltingen, Kanzem, Wawern, Filzem, Oberemmel, Krettnach, Nieder- u. Obermennig bis Konz, wo die Saar in die Mosel mündet. An der Saar gedeihen die Reben überwiegend in mäßig geneigten Steillagen, deren Untergrund aus Devon-Schiefer, zu einem kleinen Teil auch aus vulkanischem Gestein besteht. Rund 80 Prozent der Fläche ist mit Riesling bestockt. Die zarten, meist säurebetonten Rieslingweine zeigen eine besondere Mineralität und sind oft besonders finessereich; sie genießen bei Kennern national wie international einen hervorragenden Ruf. Vor allem die trockenen Kabinettweine, die manchmal nur 8 % Vol. Alkohol enthalten, sind berühmt für ihre elegante und leichte Art. PB20140501

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