Rundfass

 Fasstyp mit runden BödenRundfässer haben gegenüber den Ovalfässern (siehe dort) den Vorteil, leichter transportierbar und stapelbar zu sein, nehmen aber bei der Lagerung nebeneinander mehr Platz ein als Ovalfässer. Das Rundfass aus Holzdauben und Böden geht auf die Kelten zurück, was aus römischen Quellen belegt ist. In verschiedenen Ausführungen sind Rundfässer auch heute weit verbreitet z. B. an der Mosel oder in der Pfalz. Sie werden oft als Fuder bezeichnet, was früher ein geläufiges Hohlmaß von allerdings recht unterschiedlicher Größe war. Heute fasst ein Fuder etwa 1.000 Liter. Sehr bekannte Rundfässer sind auch die französischen Barriques, mit je nach Region zwischen 225 bis 228 Liter Rauminhalt. PB20140303

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