Ruländer

 Traditioneller Namen für Grauer Burgunder (siehe dort) Der Name Ruländer geht zurück auf einen Kaufmann mit dem Namen Johann Seger Ruland aus Speyer, der der Legende nach im Jahr 1711 die Rebsorte, eine Mutation des Spätburgunders, angeblich in einem Garten fand und - irgendwie von deren Qualität überzeugt - bekannt machte. Allerdings muss die Sorte bei uns schon mindestens 300 Jahre zuvor bekannt gewesen sein, weil aus dem 14. Jahrhundert Urkunden vorliegen, nach denen die Rebsorte über Österreich aus dem Burgund nach Deutschland kam. Ruländer ist heute die Bezeichnung für die traditionell golden, süß und schwer ausgebauten Tropfen der Sorte  - ansonsten heißt er Grauer Burgunder oder Grauburgunder (ital. Pinot Grigio) und ist meist trocken, elegant und leicht säurebetont.PB20140213 

Zurück