Riparia

 Zur Untergattung Euvitis gehörende, in Nordamerika verbreitete WildrebeVitis riparia hat ihren Namen - wörtlich: Uferrebe - wegen ihres bevorzugten Standorts an Wasserläufen erhalten. Riparia wurde (und wird) wegen der sehr guten Reblausresistenz gern für die Züchtung von Unterlagsreben verwendet. Die Kreuzungspartner müssen allerdings eine gute Kalkverträglichkeit mitbringen, weil diese bei Riparia nicht gegeben ist. Die bekanntesten Unterlagen mit Riparia-Beteiligung (und Vitis berlandieri) sind u. a. Kober 5 BB und 125 AA, Teleki 5 C, SO4 (Selektion Oppenheim 4) und Couderc 161-49. Zusammen mit Vitis cinerea ist Börner bekannt, mit Vitis rupestris Couderc 3309 etc.Riparia steckt aber auch in pilzwiderstandsfähigen Neuzüchtungen wie z. B. Regent. Dort ist sie u. a. zusammen mit Vitis labrusca der Ausgangspunkt der Vaterlinie von Chambourcin, der seinerseits der Vater von Regent ist. Auch im weiteren Verlauf der Regentzüchtung taucht Riparia in verschiedenen Generationen immer wieder auf und bringt dort ihre Eigenschaften ein, in diesem Fall Pilzresistenz. PB20140220 

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