Rhombenspanner

 Schadinsekt u. a. im Weinberg Die Raupe des Rhombenspanners (Falter) überwintert zunächst als etwa 1 bis 2 cm kleine Raupe in Pfahlritzen, unter der Rinde des Stockes oder im Laub. Wenn es etwas wärmer wird, gehen die Tiere in ihrer typischen Art der Fortbewegung (spannen mit Buckel) auf Nahrungssuche. Die später im ausgewachsenen Zustand etwa 4 bis 8 cm lange, grau-braune, auch Kreppelwurm genannte Raupe kann auf nächtlichen Streifzügen enorme Fraßschäden vor allem an Augen (Aushöhlungen) und später noch an jungen Blättern anrichten, die allerdings vergleichsweise harmlos sind. Die tagsüber in Ruhestellung fast kurios - einer Ranke ähnelnd - von einem Trieb waagrecht abstehende Rhombenspanner-Raupe kann bei geringerem Befall noch einige Zeit vor dem Austrieb Ende März abgesammelt werden. Sind die Raupen jedoch großflächig sichtbar vorhanden, hilft nur eine Austriebsspritzung als Bekämpfungsmaßnahme. PB20140220

Zurück