Reservezapfen

 Als Reserve gedachter Zapfen aus einjährigem Holz mit ein bis drei Augen  Der im Rheingau und an der Nahe auch Knot genannte Reservezapfen stellt so etwas wie eine Sicherheitsmaßnahme dar. Sollten der oder die für den Austrieb angeschnittenen Ruten aus einjährigem Holz aus irgendeinem Grund ausfallen, z. B. weil sie mechanisch beschädigt wurden, könnte der Rebstock dennoch aus den Reservezapfen austreiben. Gute Dienste kann dafür ein einjähriger Wasserschoss tun, der meist ein Stück unterhalb des Kopfes getrieben ist; auch weil er in dieser Stellung einer bisweilen notwendigen Verjüngungsmaßnahme bzw. Formerhaltung dienen kann. PB20140219

Zurück