Reichensteiner

 Deutsche weiße Rebsorte Reichensteiner ist eine Neuzüchtung, die im Jahr 1939 von Heinrich Birk in Geisenheim aus Müller-Thurgau x (Madeleine Angevine x Weißer Calabreser) durchgeführt wurde, mit Zulassung 1978. Die mit deutschlandweit knapp 100 Hektar Rebfläche eher unbedeutende Sorte gilt als recht neutral und säurearm, versehen mit nur wenig individueller Ausprägung. Der Vater des Kreuzungspartners von Müller-Thurgau, der Weiße Calabreser, ist übrigens nicht verwandt mit der dunklen sizilianischen Sorte Nero d'Avola, die als ein Synonym verwirrenderweise den Namen Calabreser weiß trägt.PB20140124

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