Referenzwein

 Orientierungshilfe bei Weinbewertungen bezüglich bestimmter Kriterien Ein Referenzwein hat die Aufgabe, bei einer fachlichen Weinbewertung unabhängig von seiner Qualität als sensorischer Maßstab für ein bestimmtes Kriterium zu fungieren, an dem alle zu bewertenden Weine gemessen werden. Solche Kriterien beziehen sich in der Regel auf einzelne Geschmackskomponenten wie Süße, Frucht, Holz oder auf typische Geschmacksbilder aus Rebsorten oder von Herkünften.Außerhalb seriöser, fachlich fundierter Verkostungen muss man diesem Begriff jedoch mit Vorsicht begegnen, denn er wird auch gern in der Werbung genutzt. Dabei wird der jeweilige Wein oft ziemlich unverhohlen zum Referenzwein für ein ganzes Gebiet oder etwas anderes geadelt, ohne dass dies in irgendeiner Form nachgewiesen würde. PB20140218

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