Raubmilbe

 Räuberische und deswegen nützliche Insekten zur biologischen Schädlingsbekämpfung Raubmilben gehören zu den Spinnentieren und sind in diverse Unterarten gegliedert. Sie werden gezielt eingesetzt, um andere, für die Landwirtschaft bzw. den Weinbau schädliche Milbenarten wie Spinn- und Kräuselmilben zu vertilgen. Die bei uns weit verbreitete Art Typhlodromus pyri bildet etwa drei bis vier Generationen pro Jahr aus, die sich als Erwachsene Tiere in der Regel auf den Blattunterseiten aufhalten. Zwei bis drei Tiere pro Blatt reichen aus, um einen Rebstock frei z. B. von Spinnmilben o. ä. zu halten. Raubmilben können sich bei Abwesenheit ihrer tierischen Nahrung auch von Pollen ernähren, die z. B. von Bäumen auf die Rebblätter fallen und dort hängen bleiben; das sichert die Nachkommenschaft und damit einen wirksamen Schutz vor entsprechenden Schädlingen. Bei Spritzungen muss darauf geachtet werden, dass die verwendeten Mittel als  raubmilbenschonend gekennzeichnet sind. PB20140214

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