Perle

 Weiße deutsche Rebsorte Die ursprünglich einmal Perle von Alzey genannte Neuzüchtung aus Rotem Traminer bzw. Gewürztraminer x Müller-Thurgau entstand im Jahr 1927 an der Landesanstalt für Rebzüchtung in Alzey durch den Züchter Dr. Georg Scheu und wurde ab 1950 an der Bayerischen Landesanstalt für Wein und Gartenbau in Veitshöchheim von Hans Breider weiter selektioniert, womit der Verweis auf Alzey wieder aus dem Namen verschwand; so blieb für die Sorte mit den rötlichen Beeren nur noch die Perle übrig. Sortenschutz erhielt die Rebsorte 1968, konnte sich allerdings nach anfänglichen Erfolgen (Höchststand 1986 mit 263 Hektar) nicht durchsetzen, so dass heute maximal 30 Hektar Rebfläche mit Perle bestockt sind, Tendenz weiter abnehmend. Was auch daran liegen könnte, dass die eigenen Leute (in Veitshöchheim) die (tatsächlich sehr säurearmen) Weine aus der Rebsorte heute als eher schwach einschätzen, Zitat: Anbauwert: starker Flächenrückgang aufgrund leichter, profilloser Weine (Verschnittweine) und mäßiger Qualität.PB20131116

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