organische Düngung

 Dünger, der von Tieren oder Pflanzen stammt Dünger wird im Allgemeinen unterteilt in solchen, der Organismen entstammt und solchen, der von mineralischer Herkunft ist. Außerdem wird noch einmal differenziert, ob ein Dünger auf natürlichem Weg oder synthetisch zustande gekommen ist. Organischer Dünger (auch Wirtschaftsdünger genannt) ist normalerweise ein Abfallprodukt aus der Landwirtschaft. Im Weinbau haben z. B. Trester, die Rückstände aus der Traubenpressung, eine gewisse Bedeutung. Ansonsten entstammt organischer Dünger meist einem Gemisch von Einstreu mit Hornspänen (von Schlachttieren), Gülle (Kot und Harn), Jauche (nur Harn), Kompost (tierische und pflanzliche Abfälle) oder (Stall-)Mist. Im Boden lebende Mikroorganismen bauen die in dem organischen Material enthaltenen Verbindungen zu pflanzenverwertbaren Nährstoffen ab. Die Stickstoffdüngung erfolgt zum Beispiel durch Einsaat von Leguminosen und deren rechtzeitigen Umbruch. Auch wenn die Konzentration der Nähstoffe in organischen Düngern niedriger ist als in reinen Mineraldüngern, hat der organische Dünger doch den Vorteil, seine Nährstoffe über einen deutlich längeren Zeitraum hinweg abzugeben, was die Reben vor Schäden durch Überdüngung bewahrt und den Boden nicht „versalzt“. PB20131106

Zurück