neckar

 Rechter Nebenfluss zum Rhein in Baden-Württemberg  Der Neckar entspringt in der Nähe von Schwennigen. Sein rund 360 Kilometer langer Weg führt ihn landschafts- und städtebildprägend durch Rottweil, Horb, Rottenburg, Tübingen, Nürtingen, Stuttgart, Marbach, Besigheim, Lauffen, Heilbronn, Bad Wimpfen, Gundelsheim, Mosbach, Eberbach, Neckargemünd, Heidelberg und mündet in Mannheim in den Rhein. Vor Heidelberg, im südlichen Odenwald, ist der Neckar einige Kilometer lang quasi der Grenzfluss zu Hessen. Etwa von Nürtingen bis nördlich von Heilbronn ist der Neckar ein bedeutender Fixpunkt für den Württemberger Weinbau. Der - was den Wein anbelangt - wichtigste Nebenfluss ist die Rems, die ein landschaftlich höchst reizvolles Tal mit intensiv betriebenem Qualitätsweinbau (und Beutelsbach, den Sitz der Remstalkellerei) durchfließt, bevor sie etwas nördlich von Stuttgart von rechts in den Neckar mündet; die größten Nebenflüsse des Neckars sind Enz, Kocher und Jagst. Für den Weinbau sind vor allem relativ steile Hänge entlang des Neckars geeignet, die oft terrassiert sind und eine sehr gute Besonnung garantieren. Die steilsten Lagen finden sich zwischen Besigheim und Lauffen. Der Untergrund der Weinbergsanlagen besteht meist felsigem Muschelkalk, die durchschnittlichen Jahrestemperaturen liegen direkt am Fluss geringfügig höher als in den Seitentälern. Hier stehen die roten Rebsorten wie Trollinger, Lemberger, Portugieser oder Dornfelder, stellenweise aber auch die weißen Sorten Riesling und Kerner. Namentlich taucht der Neckar im Bereichsnamen Oberer Neckar auf (oberhalb von Stuttgart, an den Bereich Remstal-Stuttgart angrenzend) und in den Gebieten Landwein Rhein-Neckar und Landwein Neckar, das seit 2009 neu ausgewiesen ist. PB20150424 

Zurück