Muttersorte

 Bei Kreuzungen die zuerst genannte Rebsorte  Rebsorten können auch über die Kombination ihrer Eltern dargestellt werden (wenn sie bekannt sind), wobei zuerst die Mutter, dann der Vater genannt wird - die so genannte Kreuzungsrichtung, bei Müller-Thurgau wäre das Riesling x Madeleine Royale. Die Bezeichnung Kreuzungsrichtung rührt daher, dass die Mutter einen größeren Materialanteil für die neue Sorte beisteuert, neben dem Zellkern, den auch der Vater liefert, sind das die Mitochondrien und die Plastiden; und mit diesen auch die Chloroplasten, die bei DNA-Untersuchungen die wichtige Informationen über die Kreuzungsrichtung und damit auch über die Elternschaft liefern. PB20131008

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