Mineralstoffe

 Hier: Nährstoffe für Rebenwachstum und HefeaktivitätKalium, Natrium, Calcium, Magnesium und Phosphor bezeichnet man im Zusammenhang mit der Rebernährung und dem späteren Bedarf der Hefen für die Umsetzung von Zucker zu Alkohol als Mineralstoffe. Diese werden in wässriger Lösung als Ionen aufgenommen, Kalium als K+, Natrium als Na++, Calcium als Ca++, Magnesium als Mg++, Phosphor als PO4---. Dazu kommen die Nichtmetalle Schwefel als SO4-- und Stickstoff als NH3+ oder NO3- und Chlor als Cl-. Herausgelöst werden die Mineralstoffe aus den so genannten Mineralien, von denen zum Beispiel Calcit (aus Muschelkalk) das Calcium liefert, Magnesit das Magnesium, Dolomit noch Calcium dazu etc. Je nach Ausgangsboden ist der eine oder andere Mineralstoff mehr oder weniger enthalten und muss eventuell durch Mineraldüngung ausgeglichen werden. Wozu genau welcher Mineralstoff dient, ist unter dem jeweiligen Stichwort zu finden.Ein ganz anderes Thema ist die teilweise heiß diskutierte Frage, ob man bestimmte Mineralstoffe aus dem Boden im späteren Wein geschmacklich wahrnehmen könnte. Da die Meinungen darüber wirklich stark auseinandergehen, wollen wir uns an dieser Stelle nicht festlegen; allerdings hat es bei einer Reihe von Versuchen, darunter auch einige mit Mineralwasser, keinen Hinweis auf einen signifikanten Geschmack einzelner Minerale gegeben (außer bei Natriumchlorid), sehr wohl aber auf das Mundgefühl. Wie sich nun Begriffe aus der Weinbeschreibung wie zum Beispiel mineralisch erklären lassen, muss - eventuell unter diesem Stichwort - erst noch geklärt werden.PB20130812

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