lohegeruch, lohfarben

 Unangenehmer Geruch bzw. bräunliche Färbung durch nicht weingrün gemachte neue, große Eichenfässer Im Gegensatz zu Barriques, die man gerade nicht geruchs- und geschmacksneutral haben möchte, müssen die traditionellen großen Eichenfässer vor dem ersten Gebrauch gewässert werden, um den Lohegeruch zu beseitigen. Durch Geschmacksproben und Betrachten der Farbe des Füll-Wassers kann man feststellen, ob ein Fass weingrün ist, oder ob eventuell noch gedämpft oder gebrüht werden muss. Der Begriff Lohegeruch stammt von dem beim Gerben mit Lohe auftretenden Geruch und der Farbe der Flüssigkeit. Lohe wiederum ist abgeleitet von dem mittelhochdeutschen Wort lo, was u. a. schälen oder abreißen bedeutet. Geschält wurde die Rinde (Lohe) von Eichen, sie diente zum Gerben von Tierhäuten. PB20130731

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