Lesegut

 Bezeichnung für gelesene Weintrauben bis zum KelternDie Bezeichnung Lesegut macht die einzelnen Trauben zu einer Gesamtheit, aus der sich die Qualität hinsichtlich Reife, Gesundheitszustand und Menge ergibt. Man fragt nicht mehr nach der einzelnen Traube, sondern denkt mit Lesegut bereits in den nächsten Zustand, nämlich den Most, hinein, in dem schließlich alle individuellen Früchte zu einer Einheit geworden sind. Ob die Trauben maschinell oder per Hand zum Lesegut wurden, spielt für den Begriff keine Rolle, aber spätestens wenn in der Kelter das Pressen stattgefunden hat, ist es mit dem Lesegut auch schon wieder vorbei.  PB20130731

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