lay, lai, ley, lei

 Altsächsisch für Fels, Klippe und/oder Keltisch für Schiefer Ob -lay oder -lai, -ley oder -lei etc. - die Endsilbe deutet auf felsiges Schiefer- oder auch Basalt-Material im betreffenden Untergrund hin. Sie ist enthalten in vielen Lagennamen in Anbaugebieten mit hohem Schieferanteil im Boden wie z. B. Mosel oder Mittelrhein (Schwarzlay etc.). Der wahrscheinlich bekannteste aller Namen mit einer der genannten Endungen ist aber sicher die Loreley, ein Schieferfelsen samt Nixe hoch über dem Rhein bei St. Goarshausen - beide haben jedoch nichts mit dem Weinbau zu schaffen. PB20130722

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