kupfer, kupfersulfat

Rötlich schimmerndes (Halb-)Edelmetall (Cu)Kupfer, als Spurenelement vom menschlichen Körper durchaus benötigt, spielt im Weinbau eine spezielle Rolle in der Verbindung Kupfersulfat, wo es besonders biologisch wirtschaftenden Betrieben als Fungizid dient (siehe unter Bordelaiser Brühe). Als Nachteil gilt eine teils bedenkliche Anreicherung von Kupfer in den betroffenen Böden. In einem mit Kupfer kontaminiertem Most reagieren ab einer Konzentration von 12 mg/l die Hefen zwar empfindlich, das Kupfer verschwindet dann allerdings im Zuge zahlreicher Reaktionen und Klärungsmaßnahmen, so dass im Jungwein sogar zu wenig davon enthalten sein kann. Als Weinbehandlungsmittel (in Form von Kupfercitrat und Kupfersulfat) z. B. gegen verschiedene Böckser hat Kupfer eine gewisse Bedeutung, aber auch natürlich im Wein enthaltenes Kupfer kann Böcksern wirksam vorbeugen.Ein deutlich zu hoher Kupfergehalt (früher häufiger durch die Verwendung entsprechender Hähne, Schlauchverbindungen oder Pumpgehäuse aus Bronze bzw. Messing oft vorhanden) wird auch heute noch mit Blauschönung entfernt (siehe dort). PB20130628

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