Kunststoff

 Künstlich hergestelltes Material, das im Zusammenhang mit Wein eine untergeordnete Rolle spielt Wein wurde schon bereitet, als an künstlich hergestelltes Material noch lange nicht gedacht wurde. Auch heute spielt Kunststoff, in welcher Zusammensetzung auch immer, für Wein nur eine untergeordnete Rolle. Für den Verbraucher taucht Kunststoff im Zusammenhang mit Wein dann sichtbar auf, wenn der Verschluss Kunststoffteile (Dichtungen) enthält oder komplett daraus geformt wurde (Kunststoffstopfen), das Etikett hingegen, das nicht aus Papier hergestellt wurde, sondern aus Folie, berührt den Wein selbst nicht.  Auf dem Weg vom Weinberg bis in den Handel ist Kunststoff als Material, das mit dem Wein oder den Trauben unmittelbar in Berührung kommt, eher selten. Was früher Lesekörbe aus Weide waren, sind heute Plastikbütten, auch die Schläuche, durch die der Wein oder Most gepumpt werden, haben ihren Plastikanteil; interessant wird es, wenn Wein für längere Zeit in Kunststoffgebinden gelagert wird (siehe dazu GFK-Tanks). Die Gefahr, dass unerwünschte Inhaltsstoffe in den Wein übergehen, ist unter bestimmten Umständen (z. B. Beschädigungen) durchaus gegeben. PB20130715

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