Kater

 Körperlich-seelisches Unwohlbefinden nach zu intensivem Genuss von alkoholischen Getränken Woher der Name Kater für das bekannte Missgefühl nach übermäßigem Alkoholgenuss stammt, ist ungewiss. Der Duden vermutet eine Herkunft aus der Studentensprache, die sich dabei wohl einer volksetymologischen Eindeutschung von Katarrh bedient haben könnte. Um es kurz zu machen: An den meisten Katerzuständen infolge eines Rausches ist der eigentliche Äthylalkohol weniger beteiligt, als man glaubt, in großen Mengen ist er aber natürlich richtig nervengiftig und sonst wie schädlich. Die Kombination aus Kopf- und Magenschmerzen, Schwindel und Herzrasen geht wohl auch stark auf eigentlich unerwünschte Gärungsnebenprodukte und Fuselstoffe zurück, die sich - wenn auch nicht in so großen Mengen wie zum Beispiel bei Cognac o. Ä. - auch im Wein befinden. Acetaldehyd ist neben diversen Alkoholen ein bekannter Übeltäter, aber auch Histamine und Schwefel können eine Katerkomponente sein, wobei wir uns hier schon an der Grenze zu allergischen Reaktionen befinden. Es gibt eine Reihe von Ratschlägen, mit deren Befolgen man einen Kater bekämpfen oder sogar vermeiden können soll. Der beste Rat ist, (individuell) maximal geeignete Mengen im Blick zu behalten, dann braucht man weder Fettes noch Fischiges oder sonst welche Hausmittel; Meldungen über deren angeblich positive Wirkung bei einem Kater gehören ohnehin allesamt ins Reich der Legende. PB20130630 

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