Holzausbau

 Eigentlich traditionelle Art des Weinausbaus Seit Edelstahl als geeignetes Material für den Weinausbau entdeckt wurde und für das Besondere die Barriques das Nonplusultra darstellen (obwohl auch hölzern), ist es eine Zeit lang still geworden um den einfachen Ausbau im Holzfass. Gemeint sind dabei immer die größeren und großen Holzfässer ab etwa 600 Liter Fassungsvermögen (Halbstück) aufwärts, die schon seit Jahren und Jahrzehnten in Gebrauch sind oder waren und - wenn überhaupt - nur noch in Nuancen geschmacklich im Wein wiederzufinden sind. Auf der Suche nach immer neuen Aussagen, die im Weinmarketing der Abgrenzung dienen können, ist das, was früher selbstverständlich war, als erlaubte Zusatzbezeichnung auf dem Etikett aufgetaucht: Im Holzfass gegoren bzw. gereift oder ausgebaut ist als Angabe zulässig wenn der Wein zu 75 Prozent im Holzfass gegoren bzw. gereift oder ausgebaut wurde und die Dauer des Aufenthaltes im Holz bei Rotweinen mindestens sechs, bei anderen Weinen vier Monate betragen hat. Der Hinweis auf den Ausbau im Holz darf nicht gleichzeitig mit einem Hinweis auf Barrique verwendet werden. Sollten Chips (siehe dort) verwendet worden sein, ist der Hinweis auf den Ausbau im Holzfass verboten.  PB20130608 

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