Gutsabfüllung

 Reglementierte Angabe auf dem Etikett  Gutsabfüllung ist eine Bezeichnung, die „verschärften“ Regeln unterliegt. So dürfen Weinbaubetriebe diesen Begriff nur dann benutzen, wenn sie die für den Wein verwendeten Trauben selbst geerntet und zu Wein verarbeitet haben. Auch eine eventuell verarbeitete Süßreserve muss aus eigenen Trauben stammen (Bereitung im Lohnverfahren ist zulässig), was bereits für die „Erzeugerabfüllung“ gilt. Zusätzlich muss der Betrieb eine steuerliche Buchführung durchführen, der für die Weinbereitung Verantwortliche muss eine oenologische Ausbildung vorweisen können und die für den betreffenden Wein relevanten Rebflächen müssen seit Beginn des Erntejahres von dem Betrieb bewirtschaftet werden.PB20130530

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