Grenzwerte

 Gesetzlich festgelegte Ober-/Untergrenzen in Bezug auf bestimmte Substanzen im Wein Es gibt im Zusammenhang mit Wein bzw. dessen Bereitung eine ganze Reihe von Werten, die in Bezug auf bestimmte Substanzen nicht über- manchmal und auch nicht unterschritten werden dürfen; teilweise handlet es sich um Werte, die sich aus der Auszeichnung auf dem Etikett ergeben (z. B. Restzuckerwerte, die sich auf Geschmacksangaben beziehen), teilweise sind es kennzeichnungspflichtige Angaben zu Allergenen (z. B. Schwefel), und es gibt Werte, von denen der Verbraucher meist nichts weiß (z. B. flüchtige Säure oder Anreicherungsgrenzen). Werte, die nicht unterschritten werden dürfen, sind z. B. Mindestmostgewichte, Mindestsäurewerte und Mindestalkoholgehalte etc. Streng genommen könnte man auch zeitliche Grenzen einbeziehen, wenn man z. B. an Mindestlagerzeiten etc. denkt. Wir wollen an dieser Stelle nur die wichtigsten Werte behandeln, andere Angaben können beim jeweiligen Stichwort nachgesehen werden. Grenzwerte gibt es bei Allergenen, für die eine Auszeichnungspflicht besteht. Bei Schwefel unterscheidet man zwischen dem Wert, ab dem er gekennzeichnet werden muss (10 mg/l) und dem Wert, der maximal enthalten sein darf (abhängig von der Weinart, siehe unter Schwefel). 

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