gibberelline

 Gruppe von wachstumsregulierenden Phytohormonen Gibberelline sind natürlich vorkommende, säureartige Phytohormone. Zum ersten Mal wurde ein solches Phytohormon vor etwa 80 Jahren bei Reispflanzen in Japan gefunden, heute kennt man über120 verschiedene Varianten. Da Gibberelline auch die Verrieselung der Blüten fördern, kann mit einer gezielten Applikation eine Art chemische Ausdünnung durchgeführt werden, die zu Lockerbeerigkeit und damit zu geringerer Anfälligkeit gegen Pilz- und Bakterienbefall führt. Wichtig dabei sind – neben einem wirksamen Präparat (z. B. GA3) – der richtige Zeitpunkt der Anwendung und eine geeignete Dosierung. Allerdings gibt es Rebsorten, die die Behandlung nicht vertragen (z. B. Unfruchtbarkeit im Folgejahr etc.) wie z. B. Sauvignon Blanc oder Silvaner. PB20150419

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