gesamthektarertragsmeldung

 Meldung des Traubenertrages pro Hektar an die zuständige Landwirtschaftskammer Die Gesamthektarertragsmeldung (GHE) wird in Qualitätsweinregionen fällig, die nach dem Qualitätsgruppenmodell (siehe dort) arbeiten. Die GHE-Meldung muss bis zum 15. Januar des auf die Ernte folgenden Jahres abgegeben werden. Entscheidend dabei ist die so genannte Bezugsfläche. Als solche gilt eine Ertragsrebfläche ab dem zweiten Standjahr oder zulässigerweise bestockte oder vorübergehend nicht bestockte Rebflächen während der Dauer eines Bodenordnungsverfahrens. Ertragsdifferenzen in den einzelnen Flächen können innerhalb eines Betriebes gegengerechnet werden. Eine Überschreitung der zulässigen Mengen führt, mit einer Karenz (Überlagerung) je nach Anbaugebiet von etwa 20 %, ggf. zu einer Zwangsdestillation (siehe dort). PB20150419

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