Gasse (Rebgasse)

Freie, befahrbare Spur zwischen zwei RebzeilenWeinberge oder Weinbergsflächen haben zwischen je zwei Rebzeilen eine Gasse, die der Bewirtschaftung der Anlage dient, aber auch einen gewissen Abstand zwischen den Rebstöcken garantiert. Die Gasse erlaubt vor allem die Begehung bzw. Befahrung zur Ausführung diverser Weinbergsarbeiten, vom Schneiden über Laub- und Bodenarbeiten, Düngung etc. bis zur Lese. Je nach Philosophie kann die Gasse begrünt sein (siehe unter Begrünung) oder auch frei. Für die maschinelle Bearbeitung müssen bei den Gassen bestimmte Mindestbreiten eingehalten werden, die von der Art der eingesetzten Gerätschaften abhängt. Für Neuanlagen wird in Deutschland bis zu einer Hangneigung von 45 % bei Drahtrahmenerziehung eine Gassenbreite von 1,8 bis 2,0 Meter empfohlen, in Steillagen 1,6 bis 2,0 Meter.PB20130524

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